Beamte erhalten im Alter kein Rente, sondern ein Ruhegehalt – auch Pension genannt. Dieses finanziert der Staat direkt, ohne dass Beamte selbst in eine Rentenkasse einzahlen. Laut Statistischem Bundesamt lag die durchschnittliche Pension im Januar 2025 bei 3.416 Euro brutto pro Monat. Ein Jahr zuvor waren es noch 3.240 Euro.
Wie hoch die Pension ausfällt, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: den letzten ruhegehaltsfähigen Dienstbezügen – also dem Gehalt kurz vor dem Ruhestand – und der Zahl der geleisteten Dienstjahre. Beamte im einfachen und mittleren Dienst liegen deshalb deutlich unter dem Durchschnitt, während der gehobene und höhere Dienst spürbar mehr erhält. Vor Steuern und Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung können Pensionen im höheren Dienst weit über dem Schnitt liegen.
Auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede. Männer erzielen im Januar 2025 je nach Beschäftigungsbereich zwischen 3.173 und 3.878 Euro brutto monatlich. Frauen liegen darunter – hauptsächlich wegen kürzerer Dienstzeiten, häufigerer Teilzeitarbeit und unterbrochener Erwerbsbiografien.
Beamte kassieren im Ruhestand im Schnitt 3.416 Euro – Rentner weit dahinter
Warum das wichtig ist
Wer als Beamter plant, sollte wissen: Jedes zusätzliche Dienstjahr und ein höherer Dienstgrad erhöhen die spätere Pension direkt – anders als bei der gesetzlichen Rente gibt es keine separate Einzahlung.