Der Vorstandsvorsitzende des Chemiekonzerns BASF, Markus Kamieth, befürchtet einen neuen Ölpreisschock als Folge des Nahost-Kriegs. Der Manager sieht die deutsche Chemieindustrie bereits jetzt in einer historisch schwierigen Lage. Die Branche kämpft mit hohen Energiekosten und strukturellen Herausforderungen.

Kamieth erteilte gleichzeitig einer möglichen Rückkehr zu russischem Gas eine klare Absage. Diese Position unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der Energieversorgung deutscher Industrieunternehmen seit dem Ukraine-Krieg. Die Chemiebranche ist besonders energieintensiv und damit stark von Preisschwankungen bei Öl und Gas betroffen.

Der BASF-Chef warnt vor weitreichenden Folgen des Nahost-Konflikts für die Energiemärkte. Eine Eskalation könnte die Ölpreise deutlich nach oben treiben und die bereits angespannte Situation der deutschen Industrie weiter verschärfen. Die Chemiebranche gilt als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung, da sie Grundstoffe für viele andere Industriezweige liefert.