Bis 2040 werden 13,3 Millionen Erwerbspersonen in Deutschland das gesetzliche Rentenalter von 67 Jahren überschritten haben. Das entspricht 30 Prozent aller Menschen, die dem Arbeitsmarkt 2025 zur Verfügung standen – so viel wie nie zuvor in einer einzigen Generation. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte diese Zahlen am 23. Juni 2026 auf Basis des Mikrozensus 2025.

Das Kernproblem: Jüngere Generationen können die Lücke nicht schließen. Die stärkste Altersgruppe am Arbeitsmarkt sind derzeit die 55- bis 59-Jährigen mit 5,5 Millionen Erwerbspersonen, gefolgt von den 60- bis 64-Jährigen mit 4,5 Millionen. Zusammen sind das 10 Millionen – eine Zahl, die keine jüngere Altersgruppe allein erreicht. Die 25- bis 34-Jährigen kommen auf 8,8 Millionen.

Gleichzeitig arbeiten ältere Menschen länger als früher. Der Anteil der über 55-Jährigen an allen Erwerbspersonen stieg von 20,7 Prozent im Jahr 2015 auf 27,0 Prozent im Jahr 2025. Auch die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre zeigt Wirkung: Der Anteil der noch berufstätigen ab 65-Jährigen wuchs im selben Zeitraum von 2,5 auf 4,3 Prozent.