Ab 2026 können Sparer in Deutschland ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot eröffnen und damit Fonds sowie ETFs – börsengehandelte Indexfonds – für die Rente nutzen. Der Staat zahlt bis zu 540 Euro Zulage pro Jahr; für jedes Kind kommen bis zu 300 Euro hinzu. Kapitalerträge bleiben während der Ansparphase steuerfrei.
Trotz dieser Konditionen kommt das neue Modell kaum in der Bevölkerung an. Eine YouGov-Umfrage im Auftrag der Commerzbank und ihrer Marke Comdirect unter rund 1.500 Befragten zeigt: Je etwa ein Drittel hat noch gar nichts oder sehr wenig davon gehört. Selbst unter denen, die das Depot kennen, fühlt sich mehr als die Hälfte schlecht informiert. Nur 16 Prozent wollen sehr wahrscheinlich ein Depot eröffnen, weitere 22 Prozent halten es für eher wahrscheinlich.
Breit gestreute Aktienindizes erzielten historisch im Schnitt rund sieben Prozent Rendite pro Jahr – das Altersvorsorgedepot setzt genau darauf auf und ergänzt diese Aussicht um die staatlichen Zulagen.
Altersvorsorgedepot startet 2026 – Staat zahlt bis zu 540 Euro jährlich
Warum das wichtig ist
Wer 2026 ein Altersvorsorgedepot eröffnet und einzahlt, kann allein durch staatliche Zulagen bis zu 540 Euro pro Jahr zusätzlich fürs Alter ansparen – ohne eigene Mehrkosten.