Zum 1. Juli 2026 laufen gleich mehrere wichtige Regelungen aus oder treten neu in Kraft. Am spürbarsten dürfte das Ende des Tankrabatts sein: Die Energiesteuer kehrt auf ihr altes Niveau zurück, was Benzin und Diesel um rund 17 Cent pro Liter verteuert. Wer noch günstiger tanken will, sollte das laut ADAC-Experte Christian Laberer spätestens am 29. Juni tun – und zwar am Vormittag, wenn die Preise täglich am niedrigsten sind.
Gleichzeitig steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent. Wer 45 Jahre lang den Durchschnittsverdienst verdient hat, bekommt monatlich rund 78 Euro mehr. Grundlage ist die positive Lohnentwicklung des Vorjahres, an der sich Rentenanpassungen orientieren.
Ebenfalls zum 1. Juli ersetzt die neue Grundsicherung das bisherige Bürgergeld. Bestehende Bescheide bleiben gültig, die Leistungen laufen ohne Unterbrechung weiter. Neu sind jedoch schärfere Sanktionen: Wer Termine versäumt oder Fördermaßnahmen abbricht, muss schneller mit Kürzungen rechnen.
Tankrabatt endet, Renten steigen: Das ändert sich ab Juli 2026
Warum das wichtig ist
Wer ein Auto fährt und noch im Juni volltankt, spart bei einem 50-Liter-Tank rund 8,50 Euro gegenüber dem Preis ab Juli.