Der Münchner Autovermieter Sixt hat im zweiten Quartal seinen Umsatz um 9,9 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro gesteigert. Der Vorsteuergewinn kletterte um 14,6 Prozent auf 123 Millionen Euro. Damit vermeldet das Unternehmen nach eigenen Angaben sein 20. Rekordquartal in Folge.

Treiber des Wachstums war vor allem die starke Nachfrage von Mittelmeerurlaubern. Finanzchef Franz Weinberger nannte besonders die Investitionen in Spanien und Italien als Grund für den Erfolg. Im ersten Halbjahr wuchs der Fahrzeugbestand auf durchschnittlich knapp 200.000 Fahrzeuge – ein Plus von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der Stationen um 176 auf 2.300. Den Gesamthalbjahresumsatz beziffert Sixt auf 2,1 Milliarden Euro, erstmals überhaupt über der Zwei-Milliarden-Marke in einem ersten Halbjahr.

Schwächer lief das Geschäft dagegen in den USA. Weinberger verwies auf ein unsicheres Konsumklima. Für das Gesamtjahr hält Sixt an seiner Prognose fest: 4,45 bis 4,6 Milliarden Euro Umsatz bei einer Vorsteuerrendite von rund 10 Prozent.