Der digitale Vermögensverwalter Quirion steigt in den Wettbewerb um das neue staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ein – und unterbietet dabei die gesetzlich erlaubte Kostenschwelle deutlich. Das Standarddepot soll ohne Abschlussgebühren oder Provisionen starten. Zum Vergleich: Der Gesetzgeber erlaubt beim Standardprodukt Effektivkosten von bis zu 1,0 Prozent pro Jahr.
Quirion setzt dabei auf eine feste ETF-Kombination gemeinsam mit dem US-Vermögensverwalter Vanguard. Konkret kommen zwei Fonds zum Einsatz: ein weltweiter Aktien-ETF mit laufenden Kosten von 0,07 Prozent jährlich und ein Anleihe-ETF mit 0,08 Prozent. Das Standarddepot richtet sich an Sparer, die ihre Anlage nicht selbst zusammenstellen wollen. Bereits zuvor hatte der Neobroker Scalable ein gebührenfreies Standarddepot angekündigt.
Das Altersvorsorgedepot startet zum 1. Januar 2027 und soll die Riester-Rente ergänzen. Anders als bei Riester gibt es keine Beitragsgarantie – Wertschwankungen trägt der Sparer selbst, dafür steigen die Renditechancen. Bestehende Riester-Verträge bleiben gültig; niemand muss wechseln.
Quirion bietet Altersvorsorgedepot ab 2027 ohne Abschlussgebühren an
Warum das wichtig ist
Wer ab 2027 staatlich gefördert fürs Alter sparen will, kann beim Standarddepot von Quirion mit Fondskosten unter 0,10 Prozent pro Jahr rechnen – statt der gesetzlich erlaubten 1,0 Prozent.