Ein Abkommen zwischen den USA und Iran drückt die Ölpreise spürbar nach unten. Der Grund: Iranisches Öl drängt wieder auf den Weltmarkt, und zusammen mit Lieferungen aus der Golfregion zeichnet sich ein Überangebot ab.

Entscheidend dafür ist die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, durch die ein Großteil des globalen Öltransports fließt. Ihre Öffnung ermöglicht nun, dass iranische Exporte wieder ungehindert fließen können. Experten sprechen bereits von einer „Überversorgung im Juli", also einem Zustand, in dem das Angebot die Nachfrage deutlich übersteigt.

Die Ölpreise reagieren bereits kräftig auf diese Aussicht und gehen merklich zurück. Historisch folgen den Rohölpreisen die Kraftstoffpreise an der Zapfsäule – mit einigen Wochen Verzögerung.