Betrugsfälle rund um Bankkonten und Zahlungskarten nehmen deutlich zu. Das Bundeskriminalamt registriert einen spürbaren Anstieg der Zahlungsbetrugsfälle, viele davon werden aus dem Ausland begangen. Verbraucherschützer melden einen dramatischen Anstieg der Beschwerden: 2025 gingen bereits gut 50 Prozent mehr Fälle ein als im Vorjahr.

Besonders problematisch: Viele Banken verweigern die Erstattung gestohlener Gelder. Sie werfen Kunden häufig grobe Fahrlässigkeit vor und entziehen sich so ihrer Erstattungspflicht. Betroffene bleiben dann auf ihrem Schaden sitzen, obwohl Kriminelle ihre Konten leergeräumt haben.

Verbraucherschützer kritisieren diese Praxis scharf und fordern ein Ende der pauschalen Schuldzuweisungen an die Opfer. Sie verlangen harte Konsequenzen gegen Banken, die sich unrechtmäßig ihrer Verantwortung entziehen. Die Zunahme der Betrugsfälle bei gleichzeitig sinkender Erstattungsbereitschaft der Banken verschärft die Situation für Verbraucher erheblich.