Nach drei Jahren teils drastischer Preiserhöhungen beruhigt sich der Kfz-Versicherungsmarkt. Laut einer Verivox-Studie kosten neue Policen im Mittel aller drei Versicherungsarten – Haftpflicht, Teil- und Vollkasko – aktuell rund zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Das liegt unter der allgemeinen Inflationsrate. Im günstigen Preissegment sind die Preise sogar um knapp zwei Prozent gesunken.
Die Unterschiede je nach Versicherungsart sind deutlich: Haftpflicht kostet im mittleren Segment 3,1 Prozent mehr, günstige Anbieter verlangen dagegen 1,2 Prozent weniger. Bei Vollkasko – die auch selbst verschuldete Schäden abdeckt – liegen günstige Tarife sogar 2,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Zum Vergleich: 2024 stiegen die Preise für Neuverträge im Schnitt um knapp 25 Prozent. Insgesamt sind Kfz-Policen seit 2022 um über 50 Prozent teurer geworden. Verivox-Geschäftsführer Aljoscha Ziller warnt dennoch: „Von einer dauerhaften Preiswende kann noch keine Rede sein." Steigende Ersatzteil- und Reparaturkosten bleiben ein Kostentreiber.
Kfz-Versicherungen steigen nur noch moderat – günstige Tarife sinken sogar
Warum das wichtig ist
Wer bis zum 30. November kündigt, kann zum Jahreswechsel wechseln – und bei günstigen Anbietern laut Verivox bis zu mehrere Hundert Euro sparen.