Erstmals übersteigt der Goldbesitz der Deutschen die Billionengrenze. Das zeigt die Studie „Goldinvestments 2026" der Reisebank, die der F.A.Z. exklusiv vorlag. Demnach besitzen die Deutschen knapp 10.000 Tonnen physisches Gold – einschließlich Schmuck und Goldwertpapieren ergibt das einen Gesamtwert von mehr als einer Billion Euro.
Torsten Krieger, Vorstandsvorsitzender der Reisebank, wertet das als klares Signal: Gold habe sich als eine der stärksten Anlageklassen erwiesen. Gleichzeitig warnt die Studie, dass viele Anleger über die steuerlichen Aspekte ihres Goldbesitzes nur unzureichend informiert sind. Konkret heißt das: Wer Gold verkauft, kann unter Umständen Steuern schulden – ohne es zu wissen.
Deutsche horten Gold im Wert von über einer Billion Euro
Warum das wichtig ist
Wer Gold besitzt oder kaufen möchte, sollte prüfen, ob Gewinne aus dem Verkauf steuerpflichtig sind – bei physischem Gold gilt in Deutschland eine Haltefrist von einem Jahr, nach der Gewinne steuerfrei bleiben.