Nordrhein-Westfalen und die EU fördern in der dritten Runde 24 kommunale Klimaanpassungsprojekte mit insgesamt 27 Millionen Euro – für mehr Resilienz gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen.
Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union fördern im Rahmen der dritten Runde des Programms „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ insgesamt 24 kommunale Projekte mit etwa 27 Millionen Euro. Ein unabhängiger Begutachtungsausschuss wählte diese Vorhaben aus 45 eingereichten Skizzen aus. Ziel ist es, Städte und Gemeinden besser vor Folgen des Klimawandels wie Hitze, Dürre und Starkregen zu wappnen. Prognosen zufolge sind bereits heute rund 6,9 Millionen Menschen in NRW von Hitzebelastung betroffen; bis 2050 könnten es bis zu elf Millionen werden. Besonders trocken und sonnig war zudem das Frühjahr 2025 – laut Deutschem Wetterdienst eines der trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Förderung zielt darauf ab, kommunale Widerstandsfähigkeit zu stärken, etwa durch grüne Infrastruktur, Wassermanagement und widerstandsfähige Stadtentwicklung.
Quelle: Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW – Pressemitteilung