Die Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten bleibt die größte Sorge der Deutschen. 59 Prozent der Befragten gaben an, große Angst vor höheren Preisen zu haben – das sind sieben Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Damit belegt dieses Thema zum fünften Mal in Folge den ersten Platz.

Das zeigt die Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen", die der Versicherer R+V jährlich in Auftrag gibt und die seit 1992 läuft. Für die aktuelle Ausgabe befragten Meinungsforscher zwischen Mai und Juli rund 2.400 Menschen ab 14 Jahren. Auf einer Skala von eins bis sieben galten die Werte 5 bis 7 als „große Angst". Auf Platz zwei folgt die Sorge vor Steuererhöhungen oder Sozialkürzungen mit 53 Prozent, knapp dahinter die Angst vor staatlicher Überforderung durch Geflüchtete mit 52 Prozent. Die Furcht vor einer Verschlechterung der Wirtschaftslage teilen 51 Prozent. Das Gefühl politischer Überforderung stieg um sechs Prozentpunkte auf 48 Prozent.