Die derzeit günstigste gesetzliche Krankenkasse in Deutschland hat einen Aufnahmestopp für Neukunden verhängt. Betroffen sind sechs Bundesländer, wodurch viele Versicherte nicht mehr zur kostengünstigsten Option wechseln können. Die Kasse ist nur noch regional und eingeschränkt wählbar.

Nach den Beitragserhöhungen zum Jahreswechsel blieben die Krankenkassenbeiträge zuletzt weitgehend stabil. Lediglich eine IKK erhöhte ihre Beiträge zum April. Zwischen den verschiedenen Krankenkassen bestehen jedoch weiterhin große Unterschiede bei den Zusatzbeiträgen, die zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz erhoben werden.

Der Aufnahmestopp der günstigsten Kasse schränkt die Wahlmöglichkeiten für Versicherte erheblich ein. Wer zu einer kostengünstigeren Krankenkasse wechseln möchte, muss nun auf andere Anbieter ausweichen, die möglicherweise höhere Zusatzbeiträge verlangen. Die regionalen Beschränkungen betreffen insbesondere Versicherte in den sechs betroffenen Bundesländern.