Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins erstmals seit fast drei Jahren angehoben. Am 11. Juni stieg der Einlagensatz – also der Zins, den Banken erhalten, wenn sie Geld kurzfristig bei der EZB parken – um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Banken bei der Zentralbank Geld leihen, kletterte ebenfalls um 0,25 Punkte auf 2,40 Prozent.
Die Erhöhung wirkt sich direkt auf Sparangebote aus. Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital und Trading212 koppeln ihre Guthabenzinsen an den EZB-Einlagensatz und haben ihre Konditionen entsprechend angepasst. Den höchsten Zins zahlt derzeit Trading212 mit 3,50 Prozent, Scalable Capital folgt mit 2,50 Prozent auf unbegrenzte Guthaben. Trade Republic gibt den EZB-Satz von 2,25 Prozent direkt weiter.
Im Vergleich dazu locken Direktbanken wie Consorsbank (3,40 Prozent) und ING (3,20 Prozent) mit höheren Aktionszinsen – allerdings nur für Neukunden und jeweils wenige Monate.
EZB hebt Leitzins an – Neobroker zahlen bis zu 3,50 Prozent
Warum das wichtig ist
Wer Geld unverzinst auf einem Broker-Konto liegen hat, bekommt jetzt automatisch mehr Ertrag – bei Trading212 aktuell 3,50 Prozent, ohne Kündigungsfrist oder Mindestlaufzeit.