Wer im Alter sein angespartes Vermögen zur Aufstockung der gesetzlichen Rente nutzen möchte, kann dies über einen systematischen Entnahmeplan mit ETFs umsetzen. Dabei ziehen Sparer regelmäßig Geld aus ihrem ETF-Depot ab, während das verbleibende Kapital weiter investiert bleibt. Das sogenannte Pantoffel-Portfolio, eine Mischung aus Aktien-ETFs und sicheren Anleihen, eignet sich besonders für diese Strategie. Viele Deutsche nutzen bereits ETF-Sparpläne für den Vermögensaufbau zur Altersvorsorge. Die Frage, ob bestehende ETF-Sparpläne ab 2027 als staatlich geförderte Altersvorsorgedepots anerkannt werden können, beschäftigt derzeit zahlreiche Anleger. Bei einem Entnahmeplan bleibt das Geld weiterhin am Kapitalmarkt investiert, im Gegensatz zu einer kompletten Auszahlung des Depots. Dies ermöglicht es, auch während der Entnahmephase von möglichen Kurssteigerungen zu profitieren. Die Höhe der monatlichen Entnahmen sollte dabei so gewählt werden, dass das Kapital über die gesamte Rentendauer ausreicht.