Das Statistische Bundesamt meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent. Diese Entwicklung überrascht Experten, da der Iran-Krieg die Wirtschaft belastet. Steigende Energiepreise und Probleme in den Lieferketten prägen die aktuelle Situation.

Der Anstieg der privaten und staatlichen Konsumausgaben federte die negativen Auswirkungen des Konflikts ab. Dennoch hinterlässt der Krieg deutliche Spuren: Spritpreise steigen, Märkte bleiben unsicher. Die Inflation schreckt Verbraucher zunehmend ab und könnte den Konsum reduzieren, von dem die deutsche Wirtschaft stark abhängt.

Trotz des positiven ersten Quartals sehen Wirtschaftsexperten keinen nachhaltigen Aufschwung. Je länger der Iran-Krieg andauert, desto stärker könnten sich die Belastungen auf die weitere Konjunkturentwicklung auswirken. Die steigenden Energiekosten belasten sowohl Unternehmen als auch private Haushalte.