Der ADAC hebt seine Mitgliedsbeiträge nicht wie geplant zum 1. Januar an. Grund ist eine fehlende verbindliche Auskunft des Bundeszentralamts für Steuern – also eine offizielle Bestätigung, dass die Erhöhung rechtssicher umgesetzt werden kann. Diese Auskunft lässt länger auf sich warten als erwartet.
Da der Verkehrsclub seine 22,7 Millionen Mitglieder mindestens drei Monate vor einer Erhöhung informieren will, verschiebt sich der neue Termin auf „voraussichtlich innerhalb des ersten Halbjahres". Schon bei der Hauptversammlung im Mai hatte der ADAC die Erhöhung nur unter Vorbehalt beschlossen, weil die Auskunft damals bereits ausstand. Je länger die Behörde braucht, desto weiter rückt der neue Termin nach hinten.
Die letzte Beitragserhöhung liegt fünf Jahre zurück – 2020 stiegen die Preise zuletzt. Nun sollen Einzelmitglieder je nach Tarif zwischen 10 und 35 Euro mehr pro Jahr zahlen; bisher kostet eine Einzelmitgliedschaft zwischen 54 und 139 Euro jährlich. Als Grund nennt der ADAC gestiegene Kosten.
ADAC verschiebt Beitragserhöhung – Behörde lässt auf sich warten
Warum das wichtig ist
Wer im Januar dem ADAC beigetreten ist, zahlt in diesem Jahr noch den alten Preis – alle anderen hängen davon ab, wann ihre Jahresrechnung fällig wird.