Nach monatelanger Blockade hat Ungarn seine Zustimmung zu einem milliardenschweren EU-Hilfspaket für die Ukraine erteilt. Die EU-Mitgliedstaaten konnten damit das lange umstrittene Finanzpaket freigeben. Gleichzeitig stimmte Budapest auch neuen Sanktionen gegen Russland zu, die ebenfalls durch die ungarische Verweigerungshaltung blockiert waren.
Die Entscheidung beendet eine langwierige Hängepartie innerhalb der Europäischen Union. Ungarn unter Ministerpräsident Viktor Orbán hatte das Hilfspaket über Monate hinweg verhindert und damit die EU-weite Unterstützung für die Ukraine verzögert. Die genauen Hintergründe für Ungarns Kurswechsel wurden nicht im Detail bekannt gegeben.
Mit der Freigabe können nun sowohl die finanziellen Hilfen als auch die verschärften Wirtschaftssanktionen gegen Russland in Kraft treten. Die Maßnahmen waren Teil der europäischen Reaktion auf den anhaltenden Konflikt in der Ukraine.
Ungarn beendet Blockade von milliardenschwerer Ukraine-Hilfe
Warum das wichtig ist
Die Entscheidung ermöglicht weitere EU-Unterstützung für die Ukraine und könnte sich auf die europäische Sicherheitslage auswirken.