US-Präsident Trump hat dem Iran erneut mit militärischen Angriffen gedroht. Konkret nannte er Kraftwerke und Brücken als mögliche Ziele. Die Drohungen zielen darauf ab, den Iran zur Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu bewegen. Diese Meerenge ist eine der wichtigsten Transportrouten für Öl weltweit.

Teheran zeigt sich bislang unbeeindruckt von den amerikanischen Ultimaten und den jüngst verlängerten Fristen. Die iranische Führung hat noch nicht signalisiert, dass sie den Forderungen nachkommen wird.

Am Ölmarkt reagieren die Händler nervös auf die anhaltenden Spannungen. Der Ölpreis ist bereits auf über 110 Dollar pro Barrel gestiegen. Auch zu Beginn der neuen Handelswoche zeichnet sich keine Entspannung ab. Die Märkte befürchten weitere Eskalationen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Sollte die Straße von Hormus tatsächlich blockiert bleiben, könnte dies die globalen Öllieferungen erheblich beeinträchtigen und die Preise weiter nach oben treiben.