Die schwarz-rote Koalition hat ein Spritpreispaket beschlossen, um Preistreiberei bei Benzin und Diesel zu verhindern. Das Paket soll dafür sorgen, dass Kraftstoffe an den Tankstellen günstiger werden. Ökonom Martin Spann äußert jedoch deutliche Zweifel an der Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Er hält es für unwahrscheinlich, dass Autofahrer dadurch spürbar weniger für das Tanken bezahlen müssen. Spann kritisiert, dass das Paket den Wettbewerb einschränken könnte, anstatt die gewünschten Preissenkungen zu bewirken. Auch eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Kraftstoffe bewertet der Experte als ungeeignetes Mittel, um die Spritpreise nachhaltig zu reduzieren. Der Ökonom schlägt stattdessen einen anderen Ansatz vor, um das Problem der hohen Kraftstoffkosten anzugehen. Die Diskussion zeigt die Herausforderungen bei staatlichen Eingriffen in die Preisgestaltung am Kraftstoffmarkt auf.