Der Iran-Krieg treibt die Preise in Deutschland deutlich nach oben. Das Statistische Bundesamt wird heute detaillierte Inflationsdaten für April veröffentlichen, nachdem die Teuerungsrate bereits auf knapp drei Prozent gestiegen ist. Besonders der Ölpreis reagiert stark auf die Kriegsereignisse im Nahen Osten. Nach einer kurzen Entspannung ziehen die Preise für Rohöl wieder an, was sich direkt auf die Lebenshaltungskosten auswirkt. Die wechselhaften Nachrichten aus dem Kriegsgebiet sorgen für anhaltende Unsicherheit an den Energiemärkten. Experten beobachten, wie sich die geopolitischen Spannungen auf verschiedene Wirtschaftsbereiche übertragen. Die Inflation - also die allgemeine Preissteigerung - hatte zuletzt wieder deutlich zugelegt, nachdem sie in den Vormonaten rückläufig war. Das Statistische Bundesamt wird in seiner heutigen Veröffentlichung aufschlüsseln, welche Produktgruppen besonders von den Preissteigerungen betroffen sind und wie stark sich die Kriegsfolgen auf den deutschen Verbraucherpreisindex auswirken.