Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für die Weltwirtschaft nach unten korrigiert. Als Hauptgrund nennt die Organisation unter Chefin Kristalina Georgieva den anhaltenden Krieg im Nahen Osten mit Iran-Beteiligung. Die Konflikte führen zu höheren Energiepreisen und verstärken den Inflationsdruck weltweit.
Besonders problematisch wirkt sich die Blockade der Straße von Hormus aus, einer wichtigen Schifffahrtsroute für Öltransporte. Dadurch steigen die Spritpreise deutlich an, was die Inflation anheizt. Europa und Deutschland sind von diesen Entwicklungen besonders stark betroffen.
Der IWF warnt vor einem globalen Konjunkturdämpfer im laufenden Jahr. Die Organisation rechnet mit schwächerem Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig höherer Inflation. Diese Kombination stellt Regierungen und Zentralbanken vor schwierige geldpolitische Entscheidungen. Die Experten befürchten eine weitere Ausbreitung der wirtschaftlichen Krise über verschiedene Kanäle.
IWF senkt Weltwirtschaftsprognose wegen Iran-Krieg
Warum das wichtig ist
Höhere Sprit- und Energiepreise treffen dich direkt im Alltag und können zu steigenden Lebenshaltungskosten führen.