Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt: Starnberg ist nicht mehr der Ort mit der höchsten Kaufkraft in Deutschland. Der neue Spitzenreiter kommt aus Baden-Württemberg: Heilbronn. Die Forscher haben berechnet, wo die Einkommen nach Abzug der Lebenshaltungskosten am meisten wert sind. Dabei zeigt sich ein interessantes Muster: Wo viel verdient wird, ist das Leben oft teuer. Umgekehrt können niedrigere Einkommen in günstigeren Regionen eine höhere Kaufkraft bedeuten. Entscheidend für das Ranking ist die Kombination aus Einkommenshöhe und regionalen Preisen. Besonders die Mietkosten spielen eine wichtige Rolle bei der Berechnung der realen Kaufkraft. In klassischen Reichenhochburgen gleichen zwar hohe Einkommen die teuren Lebenshaltungskosten aus, doch andere Regionen bieten mittlerweile ein besseres Verhältnis. Die Studie macht deutlich, dass nicht nur die absolute Einkommenshöhe zählt, sondern vor allem das, was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt.