Die Bundesregierung will ihre bestehende Taskforce gegen hohe Spritpreise auf Lebensmittelpreise ausweiten. Hintergrund sind die Auswirkungen des Iran-Kriegs, der nicht nur die Kraftstoffkosten, sondern auch die Preise für Energie, Dünger und Transport in die Höhe treibt. Diese Kostensteigerungen drohen sich auf die Lebensmittelpreise zu übertragen und den Einkauf im Supermarkt teurer zu machen.

Die Taskforce soll über sogenannte "inflationsbremsende Maßnahmen" beraten. Als konkrete Option werden Steuererleichterungen diskutiert, um die Belastung für Verbraucher zu reduzieren. Die Regierung reagiert damit auf die befürchteten Preissteigerungen, bevor diese vollständig bei den Konsumenten ankommen.

Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich über verschiedene Kanäle auf die Lebensmittelproduktion aus: Höhere Energiekosten verteuern die Herstellung, gestiegene Düngerpreise belasten die Landwirtschaft, und teurere Transportkosten schlagen sich in der gesamten Lieferkette nieder. Die Taskforce soll Gegenmaßnahmen entwickeln, um diese Kostenexplosion abzufedern.