Bulgarien führte zu Jahresbeginn 2024 den Euro als 21. Mitglied der Eurozone ein. Nach drei Monaten zeigt sich: Die anfänglichen Befürchtungen der Bulgaren vor drastischen Preissteigerungen haben sich nicht bewahrheitet. Die Akzeptanz der neuen Währung in der Bevölkerung wächst merklich.
Vor der Euro-Einführung herrschte große Skepsis. Viele Bulgaren fürchteten, dass der Euro zu einem "Teuro" werden könnte - also zu deutlich höheren Preisen führt. Diese Sorgen erweisen sich bisher als unbegründet. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht keine Anzeichen für eine Preisspirale in dem Balkanland.
Das südosteuropäische EU-Land hatte zuvor den Lew als Währung. Der Übergang zum Euro galt als wichtiger Schritt für die wirtschaftliche Integration Bulgariens in die Eurozone. Befürworter der Währungsumstellung sehen klare Vorteile für das Land, insbesondere bei Handel und Investitionen.
Die ersten 100 Tage mit dem Euro verliefen damit deutlich ruhiger als befürchtet. Ob sich dieser Trend fortsetzt, bleibt abzuwarten.
Bulgarien: Euro-Akzeptanz steigt nach drei Monaten deutlich
Warum das wichtig ist
Die Erfahrungen Bulgariens zeigen, wie Euro-Einführungen in neuen Ländern verlaufen können - relevant für andere EU-Beitrittskandidaten.