Deutschland verzeichnet einen überdurchschnittlichen Anstieg der Benzinpreise im Vergleich zu anderen EU-Ländern. Aktuelle Daten der Europäischen Kommission belegen, dass Kraftstoff hierzulande zuletzt deutlich schneller teurer wurde als in den Nachbarstaaten. Der Preisanstieg fällt zeitlich mit der Einführung der neuen 12-Uhr-Regel zusammen, die eigentlich günstigere Spritpreise bewirken sollte. Experten hatten bereits im Vorfeld Bedenken geäußert, dass diese Regelung möglicherweise das Gegenteil bewirken und die Preise nach oben treiben könnte. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass Autofahrer vorerst nicht mit sinkenden Benzinkosten rechnen können. Die Entwicklung betrifft Millionen von Pendlern und Vielfahrern, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind. Der EU-weite Vergleich zeigt, dass deutsche Verbraucher derzeit überproportional von steigenden Mobilitätskosten betroffen sind.