Die Gewerkschaft Verdi hat nach gescheiterten Tarifverhandlungen bundesweite Warnstreiks im Einzelhandel angekündigt. Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern endete ohne Einigung. Verdi fordert höhere Löhne für die Beschäftigten im Handel, zeigt sich aber unzufrieden mit den bisherigen Angeboten der Arbeitgeberseite. Als Reaktion auf die stockenden Gespräche plant die Gewerkschaft nun erste Arbeitsniederlegungen. Zusätzlich zu den Warnstreiks sind Kundgebungen in vier deutschen Städten geplant. Die Maßnahmen sollen den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und die Lohnforderungen der Handelsbeschäftigten durchsetzen. Die Gewerkschaft will damit ein Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung im Einzelhandel setzen. Wann genau die Warnstreiks stattfinden werden, geht aus den verfügbaren Informationen nicht hervor.