Kurz vor Donald Trumps überraschender Ankündigung, das Iran-Ultimatum zu verschieben, haben Anleger ungewöhnlich große Wetten auf fallende Ölpreise und steigende Aktien platziert. Diese auffälligen Handelsbewegungen ereigneten sich unmittelbar vor dem entscheidenden Post des US-Präsidenten, der den Ölmarkt zum Einbruch brachte.

Die zeitliche Nähe zwischen den Trades und Trumps Kehrtwende lässt Experten aufhorchen. Solche präzisen Positionierungen kurz vor marktbewegenden Nachrichten sind statistisch extrem unwahrscheinlich, wenn sie auf Zufall beruhen. Ökonom Paul Krugman warnt bereits vor den möglichen Folgen von Insider-Handel.

Das Muster wiederholt sich: Bereits bei früheren Trump-Ankündigungen waren ähnliche verdächtige Kursbewegungen zu beobachten gewesen. Die Anleger, die rechtzeitig auf die richtige Marktrichtung setzten, konnten erhebliche Gewinne einfahren, während andere Marktteilnehmer von der plötzlichen Wende überrascht wurden.

Die Vorfälle werfen Fragen zur Marktintegrität auf und könnten regulatorische Untersuchungen nach sich ziehen.