Unbekannte Akteure haben kurz vor öffentlichen Äußerungen von Donald Trump über den Iran-Konflikt große Wetten auf den Ölpreis platziert. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Händlerkreise. Die Geschäfte erfolgten über Terminkontrakte - das sind Vereinbarungen zum Kauf oder Verkauf von Öl zu einem festgelegten Preis in der Zukunft.
Händler zeigen sich erstaunt über das zeitliche Zusammentreffen der Transaktionen mit Trumps Wortmeldungen zum Iran-Krieg. Solche Äußerungen bewegen regelmäßig die Ölmärkte, da sie Einfluss auf die geopolitische Lage und damit auf Angebot und Nachfrage haben können. Die Märkte reagieren sensibel auf Entwicklungen im Nahen Osten, da die Region ein wichtiger Ölproduzent ist.
Ein direkter Kausalzusammenhang zwischen den Geschäften und den Trump-Äußerungen sei jedoch schwierig zu beweisen, heißt es in dem Bericht. Die Identität der Akteure, die diese Terminkontrakte abgeschlossen haben, bleibt unbekannt.
Verdächtige Ölgeschäfte kurz vor Trump-Äußerungen sorgen für Aufsehen
Warum das wichtig ist
Solche Geschäfte können Hinweise auf Insiderhandel geben und beeinflussen die Energiepreise, die sich auf Benzin- und Heizkosten auswirken.