Die Inflationsrate in den Vereinigten Staaten ist im April auf 3,8 Prozent geklettert und erreicht damit den höchsten Wert seit drei Jahren. Als Haupttreiber gelten die stark gestiegenen Energiepreise, die durch den anhaltenden Krieg im Nahen Osten verursacht wurden. Besonders Öl- und Gaspreise haben sich deutlich verteuert und wirken sich unmittelbar auf die Verbraucherpreise aus.

Der Anstieg fiel stärker aus als von Experten erwartet und nähert sich gefährlich der Vier-Prozent-Marke. Diese Entwicklung stellt die US-Geldpolitik vor neue Herausforderungen. Präsident Trump hatte den Amerikanern sinkende Verbraucherpreise versprochen, doch die aktuellen Zahlen zeigen das genaue Gegenteil.

Die hohe Inflationsrate macht Zinssenkungen der US-Notenbank unwahrscheinlicher. Solange die Teuerung auf diesem Niveau verharrt, dürfte die Federal Reserve ihre restriktive Geldpolitik beibehalten müssen, um die Preisstabilität zu gewährleisten.