Der Energiekonzern Shell hat im vergangenen Quartal einen Gewinn von knapp sieben Milliarden Dollar erzielt und damit die Erwartungen der Märkte deutlich übertroffen. Hauptgrund für den Gewinnsprung sind die stark gestiegenen Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs. Besonders drastisch entwickelten sich die Preise für Heizöl, die um etwa die Hälfte zulegten. Auch Diesel und Kerosin verteuerten sich erheblich. Shell profitierte als einer der weltgrößten Öl- und Gaskonzerne direkt von dieser Preisentwicklung. Das Unternehmen kündigte an, die Aktionäre mit einer höheren Dividende an dem Erfolg zu beteiligen. Die Quartalszahlen zeigen, wie stark sich geopolitische Spannungen auf die Energiemärkte auswirken können. Shell gehört zu den größten börsennotierten Energieunternehmen weltweit und ist in der Öl- und Gasförderung sowie im Raffinerie-Geschäft tätig.