Rente: Steuern und Krankenversicherung reduzieren Alterseinkommen erheblich
Bei der Rentenplanung übersehen viele die Abzüge durch Steuern und Krankenversicherung. Diese können das verfügbare Alterseinkommen deutlich schmälern und die Finanzplanung komplizieren. Die gesetzliche Rente unterliegt seit 2005 der nachgelagerten Besteuerung - das bedeutet, dass Rentner ihre Bezüge versteuern müssen. Der steuerpflichtige Anteil steigt jährlich und erreicht 2040 die volle Besteuerung. Zusätzlich müssen Rentner Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Diese Abzüge reduzieren die Nettorente spürbar. Viele Berufstätige unterschätzen diese Faktoren bei ihrer Altersvorsorge-Rechnung. Die Höhe der späteren Rente hängt nicht nur von der Anzahl der Arbeitsjahre ab, sondern folgt einer komplexen Berechnung aus Entgeltpunkten, Rentenartfaktor und aktuellem Rentenwert. Wer seine Rente realistisch einschätzen will, muss daher alle Abzüge einkalkulieren. Eine frühzeitige und realistische Planung hilft dabei, Versorgungslücken rechtzeitig zu erkennen und durch private Vorsorge auszugleichen.
Warum das wichtig ist
Du solltest bei deiner Rentenplanung Steuern und Krankenversicherung einrechnen, um böse Überraschungen im Alter zu vermeiden.