Koalition beschließt Reform: Riester-Rente bekommt Nachfolger
Die Bundesregierung hat sich auf eine grundlegende Reform der privaten Altersvorsorge verständigt. Die umstrittene Riester-Rente soll durch ein neues System ersetzt werden, das stärker auf Aktienanlagen setzt. Kurz vor den Beratungen im Bundestag einigten sich die Koalitionspartner auf wichtige Änderungen am ursprünglichen Entwurf. Dabei kommen sie Forderungen von Verbraucherschützern entgegen, die seit Jahren Kritik an den hohen Kosten und der geringen Rendite der bisherigen Riester-Produkte geübt hatten. Das neue Altersvorsorgemodell soll eine Alternative zur klassischen Riester-Rente bieten, wobei auch weiterhin Versicherungsprodukte möglich bleiben. Die Reform wurde von der Koalition relativ geräuschlos vorangetrieben. Vertreter der Versicherungsbranche warnen jedoch vor zu strengen Kostenvorgaben und fordern Nachbesserungen am geplanten Kostendeckel. Die genauen Details der Einigung und der Zeitplan für die Umsetzung stehen noch aus.
Warum das wichtig ist
Die Reform betrifft Millionen Deutsche, die für das Alter vorsorgen und künftig von besseren Renditen profitieren könnten.