Die Regierungskoalition hat sich auf eine Kostenbremse im geplanten Heizungsgesetz geeinigt, die das Verhältnis zwischen Vermietern und Mietern bei Heizungssanierungen neu regelt. Nach den aktuellen Plänen dürfen Vermieter auch künftig fossile Heizungen einbauen lassen. Allerdings müssen sie sich dann an den laufenden Heizkosten ihrer Mieter beteiligen.
Diese Regelung zwingt Vermieter zu einer komplexeren Kalkulation bei anstehenden Sanierungen. Sie müssen nun abwägen zwischen den höheren Investitionskosten für klimafreundliche Heiztechnik und der dauerhaften Kostenbeteiligung bei fossilen Systemen. Die neue Kostenbremse soll Mieter vor übermäßigen Heizkosten schützen, wenn ihr Vermieter sich gegen eine moderne Heizung entscheidet.
Gleichzeitig könnten Vermieter die Investitionskosten für neue Heizsysteme über höhere Kaltmieten an ihre Mieter weitergeben. Die genauen Details der Kostenbeteiligung und deren Höhe sind noch nicht final festgelegt. Experten erwarten, dass Vermieter ihre Sanierungsstrategien grundlegend überdenken müssen.
Heizungsgesetz: Neue Kostenbremse macht Sanierung für Vermieter komplexer
Warum das wichtig ist
Die neuen Regeln beeinflussen direkt deine Heiz- und Mietkosten, je nachdem ob dein Vermieter in moderne oder fossile Heiztechnik investiert.