Gefärbte Ostereier haben weniger strenge Kennzeichnungsregeln
Bereits gekochte und gefärbte Eier unterliegen anderen Kennzeichnungsvorschriften als rohe Eier. Während frische Eier EU-weit mit detaillierten Angaben zu Herkunft, Haltungsform und Haltbarkeitsdatum versehen werden müssen, gelten diese strengen Regeln für vorgefärbte Ostereier nicht. Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass Käufer bei gefärbten Eiern weniger Informationen über die ursprüngliche Herkunft und Haltungsbedingungen der Hennen erhalten. Wer Wert auf bestimmte Qualitätsstandards legt, sollte daher beim Kauf genau auf die verfügbaren Angaben achten oder rohe Eier selbst färben. Die unterschiedlichen Kennzeichnungspflichten entstehen durch verschiedene EU-Verordnungen für verarbeitete und unverarbeitete Lebensmittel. Verbraucher können sich bei Unsicherheiten an die örtlichen Verbraucherzentralen wenden, die regelmäßig über Lebensmittelkennzeichnung informieren.
Warum das wichtig ist
Du erhältst bei gefärbten Ostereiern weniger Informationen über Herkunft und Haltung als bei frischen Eiern.