Verbraucherschützer schlagen Alarm: Trotz offizieller Sicherheitswarnungen und EU-Verboten gelangen weiterhin riskante Produkte über Online-Marktplätze zu deutschen Verbrauchern. Betroffen sind unter anderem Kuscheltiere mit Blei-Belastung und gefährliche Elektronikgeräte. Nach europäischem Recht sollten solche Produkte gar nicht erst in den Handel gelangen können. Die Realität sieht jedoch anders aus. Offizielle Warnungen vor gesundheitsgefährdenden Waren greifen in der Praxis nicht ausreichend. Die Produkte landen trotz bestehender Verbote in deutschen Warenkörben. Verbraucherschützer kritisieren diese Lücke zwischen rechtlichen Vorgaben und tatsächlicher Umsetzung im Online-Handel. Besonders problematisch ist, dass Käufer oft nicht erkennen können, ob ein Produkt bereits als gefährlich eingestuft wurde. Die Kontrolle des Online-Handels erweist sich als schwierig, obwohl die EU-Gesetzgebung eigentlich klare Regeln für den Produktschutz vorsieht.