Der Fachkräftemangel trifft die Fleischtheken in Deutschland besonders hart. Laut aktuellen Studien können in diesem Bereich die meisten offenen Stellen nicht besetzt werden. Der Anteil unbesetzter Positionen bei Fleischfachverkäufern steigt dabei besonders schnell an.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) prognostiziert eine weitere Verschärfung der Situation. Ein Hauptgrund dafür ist der demografische Wandel: Immer mehr Beschäftigte der geburtenstarken Jahrgänge gehen in den kommenden Jahren in Rente. Diese sogenannten Babyboomer hinterlassen Lücken, die nicht ausreichend durch Nachwuchskräfte gefüllt werden können.

Neben Fleischfachverkäufern sind auch andere Berufsgruppen stark betroffen. Baggerfahrer und Steuerberater gehören ebenfalls zu den Bereichen, in denen der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften überdurchschnittlich zunimmt. Die Entwicklung zeigt sich branchenübergreifend in verschiedenen Wirtschaftszweigen.