Der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, schlägt vor, Bahnfahrten zu verbilligen, um Verbraucher bei steigenden Kraftstoffkosten zu entlasten. Konkret fordert er Rabatte sowohl für das Deutschlandticket als auch für Fernverkehrsfahrten der Deutschen Bahn. Die Gewerkschaft sieht die Schiene als Alternative zum Auto, wenn die Spritpreise weiter ansteigen. Burkert argumentiert, die Bundesregierung solle verstärkt auf den Bahnverkehr setzen, um Bürgern eine günstigere Mobilitätsoption zu bieten. Die EVG-Forderung zielt darauf ab, durch niedrigere Ticketpreise mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. Wie eine solche Preissenkung finanziert werden könnte und ob die Politik den Vorschlag aufgreift, bleibt offen. Das Deutschlandticket kostet derzeit 49 Euro monatlich und ermöglicht bundesweite Fahrten im Nahverkehr.