Der Iran-Krieg hat zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise geführt, der sich sowohl in Deutschland als auch in den USA auf die Inflationsraten auswirkt. In Deutschland verteuerten sich Kraftstoffe im März um 20 Prozent, Heizöl sogar um 44 Prozent. Diese drastischen Preissprünge bei Energieträgern haben die deutsche Inflationsrate merklich nach oben getrieben.

Parallel dazu ist die Inflationsrate in den USA auf 3,3 Prozent gestiegen – der stärkste Anstieg seit zwei Jahren. Auch hier sind die gestiegenen Ölpreise der Haupttreiber der Teuerung. Die Verbraucherpreise legten im vergangenen Monat um mehr als drei Prozent zu.

Der durch den Iran-Krieg ausgelöste Ölpreisschock zeigt damit bereits deutliche Auswirkungen auf beide Seiten des Atlantiks. Während die Energiepreise in beiden Ländern stark anzogen, haben sich die höheren Kosten bislang noch nicht auf andere Preisbereiche übertragen. Experten beobachten daher genau, ob sich der Energiepreisschock auf weitere Wirtschaftsbereiche ausweitet.