Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern verlangen eine Steuer auf außergewöhnliche Gewinne von Mineralölunternehmen. Die drei Bundesländer werfen den Konzernen vor, von aktuellen Krisen zu profitieren - insbesondere vom Iran-Krieg und den dadurch gestiegenen Ölpreisen. Eine Übergewinnsteuer soll diese zusätzlichen Erträge abschöpfen.

Der Vorstoß der Länder richtet sich gegen Praktiken, bei denen Energieunternehmen aus geopolitischen Spannungen und Marktturbulenzen Kapital schlagen. Während Verbraucher unter hohen Spritpreisen leiden, verzeichnen Mineralölkonzerne teilweise deutlich gestiegene Gewinne. Die geforderte Steuer würde Erträge erfassen, die über ein normales Geschäftsniveau hinausgehen.

Parallel dazu sehen Finanzexperten wie Goldman Sachs in der aktuellen Lage Gewinnchancen für Energie-Aktien. Die Investmentbank hat ihre Prognosen für entsprechende Unternehmen angepasst und erwartet positive Entwicklungen durch die steigenden Ölpreise infolge der Iran-Krise.