Der Iran-Konflikt treibt die Öl- und Gaspreise weltweit in die Höhe und belastet damit die globale Wirtschaft erheblich. DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert bewertet die aktuelle Situation als die schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit. Die steigenden Energiekosten wirken sich nicht nur direkt auf Verbraucher aus, sondern verteuern auch andere Güter wie Lebensmittel. Diese Preisspirale entsteht, weil Energie ein zentraler Kostenfaktor in der Produktion und im Transport ist. Kemfert sieht in der Krise eine beispiellose Herausforderung für die Weltwirtschaft. Als langfristige Lösung empfiehlt die Expertin den Ausstieg aus fossilen Energien. Nur durch eine Abkehr von Öl und Gas könne sich die Wirtschaft dauerhaft vor solchen krisenbedingten Preisschocks schützen. Die aktuelle Lage verdeutlicht die Verwundbarkeit von Volkswirtschaften, die stark von fossilen Brennstoffen abhängig sind.