Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann schließt seine Musiktochter BMG mit dem amerikanischen Konkurrenten Concord zusammen. Die Fusion gilt als eine der größten Übernahmen in der Unternehmensgeschichte von Bertelsmann. Durch den Zusammenschluss entsteht ein neuer Milliarden-Musikkonzern mit Hauptsitz in den USA. BMG kann damit zu den weltgrößten Musikunternehmen aufschließen. Der scheidende Bertelsmann-Chef Thomas Rabe und sein designierter Nachfolger Bernd Coesfeld haben den Deal eingefädelt. BMG ist die Musiksparte von Bertelsmann und verwaltet Rechte an Musikaufnahmen und Verlagstiteln. Concord gehört zu den etablierten Playern im US-amerikanischen Musikmarkt. Die genauen finanziellen Details der Transaktion wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Mit der Fusion reagiert Bertelsmann auf den intensiven Wettbewerb in der globalen Musikindustrie, wo wenige große Konzerne den Markt dominieren.