Trotz gestiegener Spritpreise durch den Iran-Konflikt müssen Verbraucher heute weniger arbeiten für einen Liter Benzin als in vergangenen Energiekrisen. Das zeigt eine aktuelle Analyse, die die Arbeitszeit für Kraftstoff in verschiedenen Krisenzeiten vergleicht. Während der Ölkrise 1973/74 war die erforderliche Arbeitszeit für einen Liter deutlich höher als gegenwärtig. Auch zu Beginn des Ukraine-Kriegs mussten Bürger länger arbeiten, um sich die gleiche Menge Sprit leisten zu können. Die Berechnung setzt die aktuellen Benzinpreise ins Verhältnis zu den durchschnittlichen Löhnen und Gehältern. Obwohl die jüngsten geopolitischen Spannungen die Kraftstoffkosten nach oben getrieben haben, bleibt die relative Belastung für Arbeitnehmer geringer als in früheren Energiekrisen. Die Analyse verdeutlicht, dass sich die Kaufkraft bei Benzin trotz aktueller Preisanstiege im historischen Vergleich verbessert hat.