Altersvorsorgedepot: Ein Prozent Gebühren kostet Sparer Tausende Euro
Das neue staatlich geförderte Altersvorsorgedepot kann für Sparer zur Kostenfalle werden. Bereits Gebühren von einem Prozent jährlich können über die Laufzeit mehrere Tausend Euro der späteren Rente vernichten. Der Grund: Bei der langfristigen Geldanlage wirkt sich jede Gebühr durch den Zinseszinseffekt dramatisch aus. Was zunächst nach einem geringen Betrag aussieht, summiert sich über Jahrzehnte zu erheblichen Verlusten. Das Altersvorsorgedepot soll als dritte Säule der Altersvorsorge neben gesetzlicher und betrieblicher Rente fungieren und wird staatlich bezuschusst. Doch die scheinbar attraktive Förderung kann durch hohe Verwaltungskosten zunichtegemacht werden. Experten warnen daher vor zu teuren Produkten und raten Sparern, die Kostenstruktur genau zu prüfen. Besonders bei einer Anlagedauer von 30 oder 40 Jahren können bereits kleine Unterschiede bei den jährlichen Gebühren zu enormen Differenzen beim Endkapital führen. Verbraucher sollten verschiedene Anbieter vergleichen und auf niedrige Kosten achten.
Warum das wichtig ist
Wer fürs Alter spart, kann durch versteckte Gebühren einen großen Teil seiner Rente verlieren.